Krippenmotive

"In jede Familie eine Krippe"

So lautet der Leitsatz der Krippenbewegung. Eine Familie, in der an einer Krippe gebaut oder auch kunstvoll gearbeitet wird, sitzt um einen Tisch beisammen und findet damit leichter jene Einheit wieder, welche im Alltag sehr bedroht ist. Durch das Bauen einer Krippe wird man sich der Tatsache bewusst, dass Weihnachten sich nicht in einem großen Fest des Schenkens und Beschenktwerdens erschöpft, sondern dass es ein Fest der inneren Liebe ist, dem das Geheimnis der Menschwerdung Christi zugrunde liegt.


Wir kennen 3 Hauptgruppen von Krippenmotiven

Orientalische Krippen

OrientkrippeDie Pilgerreisen waren ab der Mitte des 19. Jh. in das Heilige Land erstmals auch für Normalbürger erschwinglich. Einige dieser Leute waren auch Krippenbauer, die nun neue Eindrücke von der heiligen Begebenheit erhalten haben. Die Umsetzung dieser Eindrücke verhalf der historisch-realistischen Krippe so zu einem wahren Siegeszug.

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Heimatliche Krippen

HeimatkrippeDie Krippenbauer versuchen das Geschehen der Heiligen Nacht in ihr eigenes Umfeld zu versetzen und bevorzugen die heimatlich geprägte Krippe. Der Bibeltext spricht von einer Futterkrippe, weshalb als Ort der Geburt ein Schuppen, ein alter Stall, eine Almhütte oder ähnliches angenommen werden kann. So können die ärmlichen Verhältnisse einfach und wirklichkeitsgerecht wiedergegeben werden.

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Wurzel- oder Naturkrippen, auch als Fantasiekrippen zu bezeichnen

WurzelkrippeDie Wurzelkrippe zeigt keinen wirklichen Ort an und kommt so der Vorstellung entgegen, dass die Geburt des Jesuskindes zu jeder Zeit und an jedem Ort hätte stattfinden können, auch hier und heute. Selbstverständlich sind dem Krippenbauer in seiner Fantasie keine Grenzen gesetzt.

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